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Geschichte

Wie halt das Leben so spielt geschah es, dass sich die Magd Maria Ogris, welche in Köttmannsdorf gedient hat, in den jungen Johann Safran verliebt und am 31.10.1898 einen unehelichen Sohn namens Janko gebar.

Der Vater des Kindes wollte jedoch von beiden nichts wissen. Für beide begann ein hartes Leben. Da die junge Mutter nicht genug verdiente, gab sie ihr Kind schweren Herzens zu reichen Bauern, wo es ihm besser gehen sollte. Janko half auf verschiedenen Höfen aus bis ihn sein Weg nach Ludmannsdorf zu Herrn Lipi Martič führte.

Herr Martič besaß zwei Höfe, welche nebeneinander lagen. Einen davon, das größere in welchem er wohnte, hatte er auch ein Geschäft. Der junge Janko war ein braves und artiges Kind. Dies entging auch Herrn Martič nicht. Er schickte ihn in die Schule, wo er sich als guter Schüler erwies.

Altes-Bild-vom-Gasthaus-Ogris

Als 18 Jähriger wurde er im Jahre 1916 in den Krieg einberufen, wo er 2 Jahre in Gefangenschaft verbrachte.
Als er wieder nach Ludmannsdorf zurückkehrte, erlernte er die Kaufmannslehre.
Er entwickelte sich zu einem talentierten und fleißigen Kaufmann, was Herrn Martič dazu bewog, ihn im Jahre 1927 seinen kleinen Hof zu überschreiben.

Gasthaus-Ogris-um-1911

Noch im selben Jahr heiratet Janko Ana Bister, welche ihm sechs Kinder gebar: Hanzi, Ana, Jozi, Gašpi, Mojci und Lekški.
Das Gashaus neben der Kirche gehörte einen Harren namens Nikolaus Safran.
Als der bei einer Schießerie tödlich verunglückte, musste Johann Safran, der Bruder von Nikolaus und Vater von Janko Ogris, das Gasthaus übernehmen. Da er alles andere als ein Wirt war, tauschte er das erworbene, heruntergebrachte Gasthaus im Jahr 1932 gegen den florierenden Bauernhof seines Sohnes Janko Ogris ein.

Das-Gasthaus-Ogris-nach-dem-Krieg

Kaum hatte Janko Ogris mit seiner Frau das Gasthaus renoviert, brach der Zweite Weltkrieg aus. Im Jahre 1942 wurde die Familie Ogris ausgesiedelt. Ihr Sohn Jozi starb in dieser Zeit. Als sie nach drei Jahren endlich nach Hause zurückkehren konnten, fanden sie zu Hause ein total heruntergewirtschaftetes Haus vor.

Doch Familie verzagte nicht.

Mit vereinten Kräften und Gottes Hilfe renovierten sie wiederum das Gasthaus und auch das Geschäft und bewirtschafteten es erfolgreich. Die Kinder wuchsen heran und im Jahre 1955 beschloss Janko Ogris, seinem ältesten Sohn Hanzi den Besitz zu übergeben. Auch er heiratete noch im gleichen Jahr Katharina Reichmann. Der Ehe Entsprossen die Kinder: Katharina, Ana und Hanzi.

Herr-Janko-Ogris-mit-Nachbarn

Hanzi spürte, dass die Nachkriegszeit auch viele wirtschaftliche Möglichkeiten bot und nützte dies auch aus. An allen Ecken wurde gebaut und renoviert. Der Tourismus kam in Schwung. Hanzi war auch Landtagsabgeordneter und 20 Jahre Bürgermeister in Ludmannsdorf.

Gasthaus-Ogris-und-der-schon-geschlossene-Supermarkt

Deshalb hatte die größte Last der Arbeit seine Frau zu tragen.

Mit Hilfe der Kinder und beider Großeltern, schaffte sie es, das Gasthaus zu einem renommierten Haus zu machen.

Am 03.01.1988 übernahm Sohn Hanzi das gut gehende Gasthaus. Fast alle kennen ihn unter dem Namen „Ogi“. Auch er heiratete noch im gleichen Jahr seine Frau Lizi, welche ihm drei Kinder schenkte: Sara, Marko und die jüngste Katarina.

Aufnahme-aus-dem-Jahr-1986